Morgen ist es soweit

Morgen erscheint die Maverick Meerkat, also Ubuntu 10.10.

 

Da vermutlich mit Problemen zu rechnen ist, sollte zuerst ein umfassendes Update gefahren werden. Entweder über die Aktualisierungsverwaltung, oder über die Kommandozeile.

 

Setzt man Ubuntu 10.04 ein, wird einem das Update vermutlich nicht angezeigt, da 10.04 eine so genannte LTS Version ist, also der Fokus auf Stabilität liegt. Wie jede erste Version nach der LTS ist 10.10 auch eine Version in der viel neues ausprobiert wird. So wird zum Beispiel statt der Bildverwaltung F-Spot die neue Bildverwaltung Shotwell angeboten. Um das Update auf einer 10.04-Version zu fahren, kann man unter den Einstellungen der Aktualisierungsverwaltung die Überprüfung auf "Übliche Freigaben" einstellen.

 

Wer viele Externe Repositories eingebunden hat (auch die PPA) sollte diese entfernen, bevor er updated. Danach kann man die PPAs wieder einbinden, es sei denn, die Software hat nun den Weg in die offiziellen Repos gefunden.

 

 

Neben einem etwas veränderten und harmonischerem Bildschirmthema, gibt es eine neue Schrift von Ubuntu, GNOME wurde von 2.30 auf 2.32 aktualisiert, und die meisten anderen Programme erfuhren entsprechend Updates mit wenig neuen Funktionen.

 

Viel wurde unter der Haube gedreht. Genaueres können schon die Benutzer des Release Candidate erfahren, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.