Bücher

Dank eines Freundes, dem ich durch diesen Blogeintrag Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag wünsche, habe ich vier Bücher erhalten, die ich hier nun vorstellen möchte. Alles leichte, krankenhausgeeignete Lektüre.


Eifel Krimi – In Vino Veritas

Ein Buch aus der Reihe diverser lokaler Krimis. Dieser Krimi spielt im Bereich Neuenahr-Ahrweiler ist mit sehr viel Lokalkolorit gewürzt und eindeutig zu dünn.

 

Der Autor ist ein Kenner der Szene, strickt seinen Fall mit viel Wissen. Der Fall wird interessanterweise von einem Koch gelöst. Mehr verrate ich nicht, selbst lesen macht schlau.

 

Mit dem Kühlschrank durch Irland & Mit dem Piano in die Pyrenäen

Zwei Bücher von Tony Hawks. Er ist in Großbritannien als Standup-Comedian bekannt und schreibt Bücher.

 

Man sollte „Mit den Kühlschrank durch Irland“ in jedem Fall als erstes lesen, da man so seine Schreibe besser kennenlernt. In diesem Buch geht es um eine Wette: Tony soll die Küstenlinie Irlands ertrampen natürlich mit besagtem Kühlschrank.

 

Der Reisebericht entpuppt sich als sehr Pub- und barlastig, ist witzig geschrieben und mit Hilfe eines Lokalradiosenders ist das Unterfangen lösbar.

 

Das zweite Buch (ja Tony Hawks hat noch mehr geschrieben, aber ich habe nur die beiden) handelt davon, das sich Tony ein Haus in den Pyrenäen kauft, welche Erfahrungen er dabei macht und am Ende sogar seine Traumfrau findet.

 

Auch das ist witzig geschrieben und nicht nur die Eigenheiten der Franzosen werden liebevoll auf die Spitze getrieben, sondern auch die der Briten, von denen sich schon ein paar in den Pyrenäen breit machen.

 

Nudeln für das Volk

So: jetzt mein Highlight, als Chinesenversteher kommt dieses Buch recht gut.

 

Jen Lin-Liu, die Autorin, wuchs in den USA auf und besuchte ihre chinesischen Wurzeln ab 2000. Dabei lernte sie (und der Leser), das China sich vor allem in den Garküchen und Restaurants abspielt. So schildert sie nicht nur ihren eigenen Weg, der schließlich in einen Hutong in Beijing mündet, sondern auch Not aber auch witzige Begebenheiten aus dem Alltag.

 

Auch die Autorin selbst hat eine Geschichte zu erzählen. Erst nimmt sie in einer offiziellen Chinesischen Kochschule mit samt Prüfung teil, dann macht sie ein Praktikum in einer Nudelbude, um schließlich aus einem Praktikum bei dem renommierten Whampoa-Club vom Bund in Shanghai zu berichten.

 

Schließlich eröffnet sie in Beijing eine eigene Kochschule.

 

Gemischt mit 27 Rezepten für chinesische Gerichte, von Nudeln über Maultaschen (Jiaozi) und dem berühmten Mapo-Doufu, eine Abhandlung über Glutamat, etc. wird das Buch immer wieder aufgelockert.

 

Fazit: Wer das pulsierende China kennenlernen will, kommt an dem Buch nicht vorbei.