Star Trek

Ich habe ja schon mal erwähnt, das ich in den 80ern sozialisiert wurde. Und seit meiner Jugend bin ich ein Trekkie. Die klassische Serie gefällt mir zwar, aber das, was Star Trek ausmacht, wurde in der „Next Generation“ gezeigt. Dort konnte Gene Roddenberry sich über die geistigen Beschränkungen der 50er und 60er loslösen, in der ein Kuss zwischen einer Farbigen und einem Weißen (auch wenn dieser durch mentale Tricks erzwungen war) noch heftige Emotionen auslöste.


Nach Voyager kam aber meiner Meinung nach, nichts, was wirklich noch den Namen Star Trek verdient hat. „Enterprise“ war der Anfang vom Ende des Erbes von Gene Roddenberry, und spätestens mit dem so genannten „Neustart“ mit dem Film „Star Trek“ hat das ganze nichts mehr mit der positiven Vision zu tun, die es einst sein sollte. Statt dessen wurde viel Wert auf die Special Effects gelegt.

 

Dabei hat Star Trek sehr dabei geholfen, mit seinem positiven und philosophischen Ansatz, eine immer komplexer werdende Welt verstehbar zu machen. Und dabei gezeigt, das es wichtig ist, unter die Oberfläche zu sehen um so manche Vorurteile zu begraben.

 

Den 60ern war halt geschuldet, die Feinde, z. B. die Klingonen wie auch die Romulaner, sehr einseitig zu zeichnen. In der Next Generation wurden beide Völker dann wesentlich differenzierter und hintergründiger behandelt. Wobei die klingonische Kultur wesentlich ausgebaut wurde, stärker als die der Romulaner.

 

Die Technik bei Star Trek wurde im Gegensatz zu anderer Science Fiction immer als quasi normal dargestellt, aber trotz allem hat sie unsere Sicht beeinflusst. Beispielsweise das iPad oder Siri, so normal diese Dinge bei uns sind, waren sie in den 80ern noch Zukunftsmusik. Und das meiste verdanken wir Star Trek.