Durchgespielt: Emma and the Inventor

Ich möchte hier demnächst einige Spiele vorstellen, die ich so gespielt habe. Das erste ist „Emma and the Inventor“, und gehört zu der Gattung der Wimmelbildspiele.

 

Dabei geht es meist um Bildszenen, in denen verschiedene Objekte gefunden werden müssen, meist eingebettet in eine Adventurehandlung. Das vorgestellte Spiel ist eines davon.


Um es gleich am Anfang zu sagen, das Spiel ist einfach durchzuspielen, ich habe noch nicht mal zwei Stunden benötigt. Es gibt — im Gegensatz zu anderen Spielen dieser Art — nur einen Schwierigkeitsgrad und der ist „leicht“. Ideal für Anfänger und Gelegenheitsspieler. Daher ist der Preis von knapp fünf Euro im Mac App Store angemessen.

 

Zur Geschichte: Emma, die Hauptdarstellerin des Spieles, besucht ihren Großvater, einen begnadeten Erfinder, der in seiner letzten Erfindung, der „Geheimnisvollen Maschine“ festhängt.

 

Womit wir bei einem der größten Minuspunkte des Spieles wären: der Übersetzung. Die kommt teilweise sehr holprig daher und ist in den Wimmelbildszenen oft ungenau. Meist hilft dann nur wildes Klicken auf alles mögliche. Oder man nutzt den Tipp, der sich danach für eine halbe Minute wieder auflädt. In den Wimmelbildszenen wird man übrigens nicht für wildes Klicken bestraft.

 

Kommen wir zu den Pluspunkten: Die Grafik. Diese ist sehr ansprechend im Steampunk-Stil gestaltet, auch die Wimmelbilder sind sehr schön und teilweise etwas tricky. Die Animationen sind durchgehend schön gemacht. Die Grafik ist sehr detailreich gestaltet. Und an vielen Stellen bewegt sich was. Sehr schön zu verweilen und zu entdecken.

 

Die Minispiele sind durchweg einfach gemacht, und können entweder über Logik als auch mit durchprobieren gelöst werden.

 

Die Musik schließlich ist sehr stimmungsvoll und passt sich der Szene an.

 

Fazit: Ein einfaches Spiel für den Anfänger, mit schöner Grafik aber teilweise miserabler Übersetzung. 4,49 Euro sind aber nicht zu viel dafür. Hier bekommt man es.