Ich will nicht perfekt sein

In der heutigen Zeit muss jeder irgendwie perfekt sein. in allen Belangen. Ich bin das nicht. Ehrlich.

 

Ich bin ja, wie schon einmal erwähnt ein Trekkie. Ich habe die Philosophie und Lebensweise von Star Trek hochgehalten und verinnerlicht. Und ich habe gelernt, das manches, wo die Medien einem heute weismachen wollen, das es so wichtig ist, einfach unwichtig ist.

 


Star Trek hat mich viel gelehrt, eigentlich alles. Wobei es nicht das Original von 1966 war sondern die „Next Generation“. Das wichtigste Vorbild ist und bleibt hier Captain Jean-Luc Picard. Kein Haudegen wie Captain Kirk des Originals. Sondern besonnen, ruhig und nachdenklich, weniger aufbrausend, aber eine starke Führungspersönlichkeit, auch mit unbequemen Entscheidungen. Jemand der intelligent und belesen ist, immer bereit auch mehrere Perspektiven zu akzeptieren, einen Rat von seinen Untergestellten entgegenzunehmen, oder auch seine Ansicht zu hinterfragen.

 

Das ist jemand, der mein Vorbild ist, auch wenn er in diesem Fall nur fiktiv ist, verkörpert von dem genialen Schauspieler Sir Patrick Stewart.

 

Auch Captain Picard ist nicht perfekt, und ich will nicht perfekt sein. Perfekt sein heißt meist eine Marionette zu sein, und zuviel Wert auf die Meinung anderer zu legen.

 

Man sollte immer seine Prinzipien haben, aber muss auch bereit sein seine Prinzipien zu hinterfragen.

 

In der Hinsicht bin ich Buddhist, denn Buddha sagte einst: Hinterfrage alles und glaube nichts, wenn du es nachprüfen kannst, selbst die so genannt heiligen Schriften.

 

Auch und gerade Schönheit ist selten nur auf das Äußere beschränkt. Natürlich, der Mensch ist ein Augentier, aber auf lange Sicht ist der Fokus nur auf das Äußere für keine Beziehung gut.

 

Aber dazu in einem anderen Blogeintrag mehr.