Mein Wechsel auf den Mac

Es war 1999 als ich zum Mac gewechselt bin. Auslösender Moment waren zwei Dinge: In der Buchhandlung meines Vertrauens habe ich ein Buch über MacOS für damals 1 Mark bekommen, Es ging um einen der ersten Macs, dem 128k. Und dazu — man mag es kaum glauben — hatte eine Kollegin einen Adventskalender von einem Lieferanten bekommen. Das Bild darauf war ein Weihnachtsmann der am Bildschirm eines Apple-Rechners mit MacOS 7 saß.


Das hat mich dann so geprägt, das ich mich informiert habe. Als einziger Rechner kam damals für mich der iMac in Frage, das erste Modell in Bondie Blau. Ich habe ihn in Düsseldorf gekauft, beim Gravis. Zusammen mit der 1.0 Version von Realbasic, heute Xojo. 


Damals gab es noch richtigen Service vor Ort und den musste ich ein halbes Jahr später auch in Anspruch nehmen, als die Festplatte den Geist aufgab. Trotzdem habe ich sehr viel gemacht, von der Nutzung von AppleWorks, über Spiele wie Myst und Riven, bis zu den Anfängen von Mac OS X. 


Irgendwann kam dann auch ein iMac G4, die „Schneekönigin“, dazu. Meiner Meinung nach immer noch der schönste Mac. Und ich weiß noch, als ich mir einen iPod Mini geleistet habe. 


Als ich dann nach China ging kaufte ich mir dafür ein Macbook in Weiß. Das habe ich auch heute noch, funktionsfähig. Leider ist das maximal mögliche OS OSX 10.6, alias SnowLeopard. Auch ist die Batterie verschlissen und das Netzteil hat auch schon bessere Tage gesehen. 


Nach 2009 hatte ich ein wenig Apple-Abstinenz. Ich habe mich in dieser Zeit vorwiegend mit Ubuntu und Linux beschäftigt. Linux ist tatsächlich viel besser geworden seit den Tagen um 1997. Als ich in meine Wohnung gezogen bin, wollte ich einen All-In-One-Rechner mit vernünftigem Bildschirm. Kurz gesagt: Ich habe in keinen All-in-One Rechner gefunden, der dem iMac nahekam, also habe ich seit letztem Jahr einen iMac 21 Zoll. Und es macht immer noch sehr viel Freude, damit kreativ zu arbeiten.


Inzwischen sind auch noch ein iPad Mini und ein iPhone 5c dazugekommen, und auch damit macht es sehr viel Spaß zu arbeiten. Das typische Apple-Feeling halt, alles flutscht.