Fame G2000 II

So, da ist es nun. Hier nun mein Bericht nach dem ersten experimentieren. Die ganze Sendung aus dem Musicstore kam in einem großen Karton. Da war dann der Keyboardständer, die Bank und das Keyboard selber drin. Trotz der Größe ist das Keyboard mit neun kg recht leicht. Die Verarbeitung ist gut. Das gefürchtete Tastenklappern konnte ich nicht feststellen. Das es ein Gerät ist, das quasi von der Palette verkauft wird, merkt man aber an der Verpackung.


Erst einmal zu den positiven Dingen: Die Sounds sind gut bis sehr gut. Ein Klavier klingt wie ein Klavier, eine Oboe wie eine Oboe und eine Trompete wie eine Trompete. Die Orgelstimmen kommen gut rüber. Auch die Begleitstyles sind durch die Bank abwechslungsreich. Wem das nicht reicht, der kann selbstverständlich eigene Styles kreieren und die vorhandenen Voices ändern. Das mit 7“ große Touchdisplay ist kapazitiv, daher muss man etwas Druck ausüben um zu der gewünschten Einstellung zu kommen. 


Ein weiteres Highlight sind die Lautsprecher, die ordentlich Druck machen. Gerade die Bässe kommen ganz gut, ich bin ja ein Bassfan. 


Kommen wir nun zu den Kritikpunkten, die sind zwar sehr subjektiv und eigentlich eher Jammern auf hohem Niveau, denn für den Preis muss man Abstriche machen. 


So sind standardmäßig die Styles viel lauter eingestellt als die die Melodienstimmen. Dies kann man einfach im Mixer einstellen. Aber man muss dies jedes Mal machen. 


An meiner Orgel gab es keine Anschlagsdynamik. daher tue ich mich noch sehr schwer. Aber ich habe jetzt einen Keyboardkurs, wo mir geraten wird, diese anzuschalten. Abhilfe schafft es, bei den Anschlagsprofilen diese auf „Soft 2“ einzustellen. Auch diese Einstellung merkt sich das Keyboard leider nicht beim Abschalten. 


Ansonsten macht es viel Spaß mit dem Keyboard zu spielen. Ich kann es dem ambitionierten Einsteiger auf jeden Fall empfehlen.