Konservativer Humanismus

Auf Twitter las ich wie folgt:

Meine Meinung dazu ist: das war nie so. Konservativer "Humanismus" war immer ein Schönwetterhumanismus. Die Art "Humanismus" die einen bevorzugt an Weihnachten einen Zehner an irgendwelche Entwicklungshilfe spenden lässt und den Rest des Jahres schimpfen über den blöden "Necher" der immer noch hungrig ist. 


Es war die Art Humanismus, die einen besser schlafen lässt und sich als etwas besseres fühlen lässt. Der Drang als etwas besseres wahrgenommen zu werden, ist jedem Konservativen zu eigen.


Aber nun ist das ja anders. Während früher die Probleme der Welt weit weg waren und man maximal vom Flughafen bis zum Ferienressort damit in Berührung kam, erdreisten sich diese Ausländer, bis nach Deutschland zu kommen. Das dies vor allem auch an Waffenlieferungen in Kriegsgebiete und Unterstützung von vermeintlich harmlosen Rebellen und Autokraten in Afrika und dem Nahen Osten liegt, blendet der Konservative aus. 


Humanismus, der auch Konsequenzen hat, das war nie ein konservatives Ding.