Warum ich ohne Frau glücklicher bin

ACHTUNG: Dies wird ein Rant. Mit Sicherheit nicht politisch korrekt.


Ich bin ja jetzt seit einigen Wochen geschieden. Und nach all den Frauen die ich kennen gelernt habe, muss ich sagen, dass ich ohne Frau glücklicher und zufriedener bin. Auch wenn einige mir einreden wollen, das ich ja ohne Frau nicht überleben kann. 


Die Frauen, mit denen ich zusammen war, so muss ich jetzt sagen, waren allesamt Reinfälle. Entweder faul, geldgeil und betrügerisch oder alles in einem.  


Wichtig ist für mich, das sie meine Interessen, meine Werte und meine Art zu leben teilt. Und das ist nicht immer sehr einfach. Zum Beispiel: Mein Job als SAP-Berater zwingt mich, meist in der Woche ausser Haus zu sein. Derzeit ist das Bayern. Das heisst, wenn es sich nicht um ein längeres Projekt handelt, wo ich vielleicht eine eigene Wohnung habe, wäre sie in Bergheim alleine. 


Und dann ist es mir wichtig, das sie nicht gleich Ersatz ins Bett holt oder sich — wie schon erlebt — auf Sex-Auktionen prostituiert. Kurz, das ich ihr vertrauen kann. Vertrauen ist für mich sehr wichtig und es ist — vor allem für mich — sehr schwierig erneut Vertrauen zu fassen. 

Deutsche Frauen mag ich nicht so sehr. Gerade deutsche Frauen haben hohe Ansprüche, bieten im Gegenzug aber wenig. Wobei es mir nicht um Hausarbeit geht. Und: gefühlte 90% der deutschen Frauen rauchen, lassen sich gehen, nehmen wenig bis gar nicht Rücksicht auf den Partner. Aber nur der Beste ist gerade gut genug für die deutschen Prinzessinnen. Dabei ist es einfach: Nur richtige Prinzessinnen verdienen einen Prinzen. Und ich bin kein Prinz, und die wenigsten Frauen sind Prinzessinnen. Und — wenn man die Berichterstattung über Herzogin Kate so verfolgt (mache ich nur am Rande, den Überschriften kann man ja kaum entgehen) — Prinzessinnen haben auch teilweise hammerharte Pflichten. Das aber wollen aber die meisten Frauen nicht. Vor allem nicht deutsche Frauen. 


Gut, ich verdiene genug, habe eine Eigentumswohnung, bin auch finanziell ganz gut gestellt, aber kein Millionär. Ich bin kein George Clooney, aber sehe auch nicht aus wie Nosferatu. Hinweis: Wer Nosferatu nicht kennt, ist zu jung für mich. Ich möchte keine 18-26jährige als Partnerin. Die sind zumeist zu unreif. Genau so wie jene über 30jährigen, die sich immer noch als „Mädchen“ und nicht als Frauen bezeichnen. Aber gezeichnet von übermäßigem Alkohol- und Nikotin-„Genuß“ aussehen, als wären sie fünfzig. Dazu dann noch die Augenbrauen aufs Unkenntliche entstellt oder Piercings und Tatoos. Liebe Frauen, das ist nicht schön, das ist nicht emanzipiert oder jugendlich-sexy. Nein, das ist grauenhaft, wirkt künstlich. Das Alter macht doch etwas aus, wenn man nicht auf Betthäschen steht. Als über 40 jähriger Mann frage ich mich: was kann ich einer 18-26jährigen bieten ausser vielleicht Geld? Ich habe andere Interessen, gehe nicht mehr so gerne aus und muss mich auch nicht künstlich jünger machen. Und was könnte eine 18-26jährige einem über 40jährigen bieten? Außer Sex und hübsches Aussehen nicht viel. 

Noch zu was Anderem: die so genannten „Inneren Werte“: Es gibt nur wenige Frauen, deren Innere Werte sich nicht auch im Äußeren widerspiegeln. Für alle anderen gilt: Es ist ein Märchen. Das ist Fakt und wird euch gerne von euren „Besten Freundinnen“ erzählt, wenn diese in der Disco alle Jungs abbekommt und ihr keinen. Ich durfte genügend Frauen kennenlernen, bei denen gilt: Wenn man das Äußere vernachlässigt, sind auch die Inneren Werte nichts wert. Nehmt es wie es ist: Ihr seid für eure „Besten Freundinnen“ nur der Mitleids-Anhang. Tipp für euch: Verändert das Äußere, lernt zu lächeln und zu lachen. Seid ehrlich zu euch selbst, das ist der Anfang. Alles andere folgt. Bitte das nicht falsch verstehen: Es gibt genügend auch vollschlanke Frauen, die gut aussehen und auch ein gutes Wesen haben.

Ich mag mehr Asiatische oder Osteuropäische Frauen. Überhaupt mag ich Frauen, die auch Frauen sind und keine verhätschelten Prinzessinnen, die am liebsten keine Verantwortung für sich selber und den Partner übernehmen wollen.


Und da ist ja noch die Tatsache, dass ich vor drei Jahren diesen Schlaganfall hatte. Das hat mich schon ziemlich aus der Bahn geworfen. Ist nicht schön, aber es ist geschehen, und lässt sich auch nicht mehr rückgängig machen.  


Zwischen 2008 und 2012 habe ich überwiegend allein gelebt. Im Rückblick war dies eine für mich sehr angenehme Zeit. Keiner wartete auf mich und ich musste privat auf keinen Rücksicht nehmen. Wenn ich indonesisches Huhn mit Zitrone und Zitronengras sowie viel Sambal Brandal kochen wollte konnte ich das machen. Wenn ich statt dessen lieber einen Döner oder einen Cheeseburger essen wollte, dann auch. Und das tollste: Jetzt kann ich das wieder. Statt am Wochenende große Unternehmungen zu planen und dann am Sonntag Abend platt dazuliegen und mich zu fragen, wo ist das Wochenende geblieben, kann ich auch einmal zur Ruhe kommen. Ich kann mal ein oder zwei Stunden Orgel spielen, ohne das ich das rechtfertigen müsste. Ich muss nicht vor die Tür, nur weil meinem Partner langweilig ist, ich muss auch nicht in das neue Outlet-Center fahren nur um dort Stunde um Stunde zu warten, das meine angetraute Holde das von mir hart erarbeitete Geld für Marken- und Designerklamotten ausgibt, die sie dann nach einmaligem tragen in die Kiste für die Altkleidersammlung gibt. 


Ganz einfach: Ich bin ein freier Mensch.