Betroffenheitsfeminismus

Nun, die Tante hat es hier schon gesagt. Junge Mädchen (ja hier ist es angebracht, da Frau so etwas wie Reife ausdrückt), im Alter von maximal 25, die selber eher wenig wirkliche Lebenserfahrung gesammelt haben, sondern eher bis heute behütet werden und alles vorgekaut bekommen, die ihre vermeintlichen Erfahrung durch Twitter-Hashtags und Shitstorms hinausposaunen.


Diese Mädchen haben in der Regel den heute üblichen Werdegang mitgemacht: Schule - Abitur - Studium. Alles von Papa bezahlt. Lebenserfahrung? Gleich null. Der Lebenslauf ist nämlich so glattgebügelt, da alle möglichen und manchmal auch unmöglichen Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Studiert hat man natürlich nur was, was kaum einer braucht, was aber einfach ist. Beschwert wird sich dann aber, das nach dem Studium Arbeitgeber nicht Schlange stehen, mit herausragendem Gehalt, maximal 20 Stunden die Woche, 50 Tage Urlaub, Firmenwagen etc. aber dafür natürlich auch keine Verantwortung tragen. Sondern das spätestens dann der harte Alltag wartet. Und niemand mehr da, der einem die Hindernisse aus dem Weg räumt. Kurz: Das niemand auf Prinzessin wartet.


Das diese nun mit einem gewissen Neid auf die geblickt, die schon gut bezahlt im Berufsleben stehen. Und da man weder arbeiten möchte, noch irgendwie geforderte Vorraussetzungen mitbringt, wird gejammert und gefordert. Und leider werden hierzulande, genauso wie in den Vereinigten Staaten, diesem Jammern immer noch Gehör geschenkt. Schuld ist man natürlich nie selber, sondern immer andere. Bei den oben erwähnten sind das immer die Männer. Mal anpacken, etwas neues Lernen, alternativ etwas schaffen, was die Menschheit voranbringt? Pustekuchen. Andere sollen die Miete zahlen und für den vollen Kühlschrank aufkommen. 

Und das funktioniert. Sehr gut sogar. Auch wenn die Feministische Gelddruckmaschine inzwischen immer mehr ins Stottern gerät. Klar, niemand mag dafür bezahlen, immer und überall als böser Täter beschuldigt zu werden. Vor allem wenn die Damen dann nichts zu bieten haben, ausser immer neuen, an den Haaren herbeigezogenen Vorwürfen. Würd' ich so nicht mitmachen, siehe hier.


Und da das immer mehr Leute so sehen, wenden sich auch eingefleischte Feministinnen und Feministen der ersten Stunde ab. 

Warum ich den Feminismus der #Aufschreierinnen als "Betroffenheitsfeminismus" bezeichne? Nun, die #Aufschreierinnen erwarten Betroffenheit für ihre Belange, vergessen aber, das sie nur einen kleinen Teil des Minderheiten-Aufmerksamkeitsmarktes stellen. Ihnen geht es vor allem darum, zu erziehen. Sie wissen zwar nicht wohin, aber das sie erziehen wollen, das wissen sie. Und natürlich wollen sie nichts an diesem Status ändern. Dazu leben sie, wie die Pedigidioten in einer Wohlfühlblase. Was ausserhalb ihrer Twitter- Facebook- und Instragramblase geschieht, existiert für sie nicht. 


Nun ist das mit dem Erziehen so eine Sache; mag sein, das es bei Kindern grade mal so funktioniert, aber Erwachsene neigen nun mal dazu sich nicht mehr erziehen zu lassen. Und eine von niemandem ausserhalb der HU Berlin und der #Aufschreierinnen wirklich akzeptierte "Spracherweiterung" lässt sich nicht einfach vorschreiben. Das ging schon mit der Rechtschreibreform schief. Einige Sachen sind tatsächlich ein wenig strukturierter und klarer, an anderer Stelle wurde dafür dann wieder sinnlos neue Ausnahmen verhängt. Und dann wundert man sich, das es nicht angenommen wird. Fakt ist, das viele ältere einen Mischmasch aus alter und neuer Rechtschreibung schreiben. 


Mache ich nur zum Teil mit. Und den Scheixxx mit dem X erst recht nicht, danke!