Zu Weihnachten: Schellen auf der RS 600 (Percussion)

Wie die meisten modernen Instrumente bringt die RS 600 wie auch die RS 480 auch einen umfangreichen Percussions-Teil mit. Diese kann man auf das Untermanual aber auch auf die Pedale legen. 

Dazu drückt man den entsprechenden Knopf links neben der Rhythmusauswahl. Mit den Data-Tasten oder dem Datenrad neben dem Display kann man nun auch das Schlagzeugset auswählen, dreizehn Stück davon hat man zur Auswahl, Standard, Jazz, aber auch Dance und HipHop. 


Welche Trommel mit welcher Note gespielt wird, erfährt man in der Anleitung, relativ weit am Ende. Hier findet man auf dem hohen B auch den Sound „Jingle Bells“, also den typischen Schellenklang, der gerade jetzt zu Weihnachten sich hoher Beliebtheit erfreut. Natürlich kann man die Percussion auch transponieren, so, das diese auf bequemer zu erreichenden Tasten/Pedalen liegen oder zum gegriffenen Akkord passen. 

Unter den Schlagzeugen findet man auch zwei Besondere: „Sino“ und „Effects“. Während „Sino“ typisch chinesische Schlaginstrumente beinhaltet, bringt „Effects“ Soundeffekte wie: Lachen, Herzschlag, Applaus, Wellen, etc. mit. 


Die Möglichkeit hier auch einiges ohne aufwändige Samples zu machen, ist sicherlich eine der Stärken dieses kleinen aber feinen Instruments. 

Da diese Perkussionsinstrumente getrennte Midi-Kanäle haben, kann man diese auch nutzen, um eigene Rhythmen zu erstellen. 


Und wieder merkt man, das diese Orgel schon sehr viel Möglichkeiten bietet, die nur eingeschränkt in der Form bei einem Keyboard möglich sind. Und auch mit „nur“ 300 Voices und „nur“ 200 Styles, die Kreativität nicht zu kurz kommt.