SEMPRA Inside Workshop

Gestern war ich auf dem SEMPRA Inside Workshop bei Soest.  Kann ich nur empfehlen!

Ich hatte zuerst noch ein wenig Bedenken, das ich fast nur Dinge erfahren würde, die ich schon kannte oder mir schon erarbeitet habe, doch gab es auch für mich eine Menge zu lernen. 

 

Der interne Speicheraufbau der SEMPRA ist zwar etwas technisch, aber sehr interessant. Auch haben die Teilnehmer jeweils einen Stick mit einigen Styles, einigen interessanten Einstellungen im Chorus und dem neuesten Betriebssystem der SEMPRA bekommen. Hier gibt es eine Neuerung, die für mich interessant ist: man kann nun einstellen, das die Gesamttransponierung sich erst ändert, wenn eine Taste auf einem der beiden Manuale gedrückt wird. 

 

Da ich viel mit der Transponierung arbeite, habe ich schon oft den Fall, das es einfach nicht passt, wenn ich umschalte. Bei manchen Stücken behelfe ich mir da mit einem Break (also einem reinen Trommelsolo), doch nun passt es besser. Bei einigen Videos hört man es raus. Doch in Zukunft nicht mehr.

 

Interessant sind vor allem auch die Ausführung zum DSP, also dem Effektgenerator. Standardmäßig hat jedes Amadeus Soundmodul zwei davon, inzwischen kann man die auf vier aufbohren.  In meiner Orgel werkelt nur ein Amadeus, daher kann ich auch nur einen Sound mit Effekt benutzen, der zweite ist standardmäßig der Begleitung zugeordnet. Wenn ich so beispielsweise eine Orgel mit Rotor und eine Gitarre mit Delay benutze, funktioniert das eben nicht. 

 

Besonders interessant fand ich vor allem den Teil über den Style-Editor und seine zahlreichen Parameter. 

 

Natürlich gab es auch immer ein paar Tricks und Kniffe, die bislang nicht im Handbuch stehen, beispielsweise, das man einen Neustart mit der Info-Taste auf dem Instrument (Nur SE 10 - 60 im Augenblick) und der Enter-Taste provozieren kann. Das habe ich gleich nach der Installation des neuen Systems ausprobiert, und es funktioniert. 

 

Fazit: Es war ein informativer Tag, bei dem ich auch einige meiner YouTube-Kollegen mal persönlich kennen lernen durfte. Die Fahrt ins schöne Soest hat sich gelohnt.