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Zwei Jahre SEMPRA

Gut, es sind noch ein paar Monate hin, bis zum 20. November, an dem ich die SEMPRA SE 20 bekam. Aber ich möchte jetzt schon mal ein paar Worte dazu verlieren. 

Inzwischen hat sich auch einiges gewandelt. Ich habe das REAL-Organ 2.0 Modul integriert, und es läuft inzwischen das System 1.3. Einige, der in den ersten Wochen bemängelten Punkte, wurden abgestellt, beispielsweise das angesprochene Kontrastproblem. Und derzeit fehlen eigentlich nur noch die „Sidelines“ und der Arpeggiator, doch ich bin sicher, das kommt. 

 

Beides brauche ich zwar derzeit nicht, bin aber neugierig, was es aus meiner Kreativität macht.

 

Inzwischen sind die Orgel und ich ein gutes Team. Immer noch lerne ich dazu, und ganz ehrlich, die Grenzen der Orgel habe ich bis lang noch nicht wirklich angekratzt.

 

Auch kann man die Orgel vielfältig erweitern (zum Beispiel durch REAL-Organ-Pakete, die dann andere klassische Orgeln, wie zum Beispiel die Professional DS von Dr. Böhm auf die SEMPRA holen). Auch neue Styles oder neue Voice-Pakete gibt es. 

 

Und wenn das nicht reicht, kann man in meiner SE 20 zumindest bis zu vier zusätzliche Amadeus 2.0 Module einbauen, was die Polyphonie und die Anzahl der möglichen Parts vervielfältigt.

 

Was ich ehrlich gut finde: Früher™ waren die „kleineren“ Orgeln immer sehr limitiert, was Anzahl der Voices und Styles und anderen Möglichkeiten angeht. Mit meiner SEMPRA SE 20 habe ich (mit der entsprechenden Ausbaustufe) fast eine Sinfonia, und im Standard habe ich schon mehr Möglichkeiten, als mit den Orgeln zuvor. Ich bin nicht mehr auf das Instrument limitiert sondern frei.

 

Und das finde ich besonders. 

 

Also, auf die nächsten Jahre.