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Meinungsfreiheit? Meinungsfreiheit!

Phillip Möller war bislang beim HPD beliebt, beim Humanistischen Pressedienst. Er ist Atheist und leidenschaftlicher Religionskritiker. Mit seinem Buch „Gottlos glücklich“ (Link auf Amazon) hat er schon einen Knaller gelandet, er wurde herumgereicht auf Konferenzen von Atheisten.


Das hat sich seit seinem neuen Werk geändert: Isch geh Bundestag (Link auf Amazon). Dort und auf Facebook hat er es gewagt, die heilige Greta und ihre Bewegung als „Sekulärreligion“ zu bezeichnen. Und die Bewegung als „Massenhysterie“. Das geht ja gar nicht!

Und dann ist er noch so ketzerisch, das er behauptet, keine Angst mehr zu haben.

 

Ganz ehrlich: Ich habe auch keine Angst. Angst ist, so behauptet die Autorin auf hpd, ein guter Motivator. Ich behaupte das Gegenteil: Wer sich von Angst übermannen lässt, der handelt zumeist irrational. Der will nur das die Angst weggeht. Dem sind auch die Folgen egal. So agiert auch die Fridays for Future Bewegung. Sie sagen zwar, das die Klimarettung sozial gerecht sein muss, aber in Wirklichkeit sind ihnen der normale kleine Arbeiter, der am untersten Ende der Nahrungskette sein Leben fristet egal. Sie bemerken ihn nicht. Auch sollen möglichst alle anderen sich einschränken und verzichten. Aber sie selbst nicht. Wer Angst hat wird auch auf jeden Rattenfänger hereinfallen, der Linderung verspricht. Dabei ist es egal, ob der Rattenfänger von rechts, links oder von einer Sekte kommt. Natürlich gilt das auch für jede andere Ideologie. 

 

Es geht nur darum eine Öko-Diktatur zu etablieren, und sich selbst als eine Art Adel zu krönen, der natürlich keine Einschränkungen machen muss. Denn die echten Konsequenzen, die im Ernstfall eben auch Verzicht aufs Smartphone, auf eine beheizte Wohnung oder anderen Annehmlichkeiten der modernen Zivilisation bedeutet, wollen gerade die Greta-Jünger auch nicht wirklich tragen. 

Und genau das ist das Verlogene an der ganzen „Massenhysterie“.  

 

Inzwischen hat Phillip Möller eine Replik auf hpd veröffentlicht, und es gibt auch schon eine Replik auf die Replik, schließlich kann der Greta-Fanclub es ja nicht einfach so stehen lassen.