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Was das Kopftuch mit dem Gender-Stern zu tun hat

Die deutsche Sprache ist vielschichtig, und erlaubt die großartigsten Wortschöpfungen und Nuancen. 


Aus Sicht der vom Gendervirus befallenen ist die deutsche Sprache aber absolut diskriminierend und gemein. Weil die deutsche Sprache eben nur drei Geschlechter kennt. Nun ist das grammatikalische Geschlecht eben nicht immer das tatsächliche Geschlecht. Beispielsweise: Der Junge aber das Mädchen. Quell der Freude für jeden, der Deutsch lernen muss — nicht. 

 

Nun, um den vermeintlichen Missstand zu beheben, hat sich bei der Genderista das „Gender-Sternchen“ etabliert. Kann man zwar genau so bescheiden aussprechen, nämlich gar nicht, ist dem gegenderten Idioten zwar egal, aber dadurch ist er in seiner Community aufgewertet.

 

Gleiches gilt für das „freiwillig“ getragene Kopftuch. Es geht hier wie da nur um das sogenannte „Virtue Signalling“, also das Zeigen der eigenen Tugendhaftigkeit. 

 

Dem „Ungläubigen“ soll das Kopftuch signalisieren: „Ich bin gläubig und was besseres/tugendhafteres als ihr“. Anderen Muslimas, ohne Kopftuch, signalisiert es: „Ihr seid Huren, weil ihr euer Haar nicht bedeckt, ich bin einzig gläubig“. 

 

Es geht nur darum, anderen zu zeigen, wie tugendhaft und gläubig man ist. Genau so im Mittelalter, die Leute, die sich im Gottesdienst immer in der ersten Reihe zeigen mussten, aber unter der Woche ihr Gesinde misshandelten.

 

Genau so funktioniert der Gender-Stern. Man will damit zeigen: „Hey, ich bin was besseres, schliesslich zeige ich durch den Gender-Stern, das ich niemanden ausgrenze.“ Wer aber die deutsche Sprache, mit all ihren Vorzügen und Nachteilen kennt, der weiß, das es beim grammatikalischen Geschlecht, das seine Ursprünge u.a. im Latein hat, eben nicht um Ausgrenzung geht. 

 

Und jeder Versuch das zu ändern, sprachlich in einem Desaster endet. Zumal man den Gender-Stern nicht mal aussprechen kann. Gelesenes muss auch ausgesprochen werden können, daher werde ich mich auch in Zukunft dem Gender-Stern verweigern. 

Und mehr noch: Jeder Text der mir unterkommt, und sei er noch so richtig und wichtig wird in Zukunft nicht mehr beachtet werden, wenn er ausufernd gendert.