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Corona VII — die letzte.

Mann, mann, mann die Leute drehen durch. 


Nein, Bill Gates will euch nicht zwangsimpfen und mit einem Chip versehen. Erstens hat Microsoft keine Chip-Fabrik und zweitens würde darauf Windows laufen. Windows. Diese programmgewordene Sicherheitslücke. 

 

Bei dem letzten Upgrade hat mein Acer Tablet die Grätsche gemacht und liegt nun als 1000 EUR Elektroschrott herum. Es bootet nicht mehr. Beziehungsweise es bootet und bootet und irgendwann startet es neu. Acer hat mir jetzt Recovery Medien gesendet. Auf CDs. Danke dafür. CDs für ein Gerät das kein Laufwerk hat. Ich habe mir jetzt einen USB-Stick dafür gebaut, kann den aber nicht booten, weil das System Booten vom USB-Stick nicht zulässt. Mal schauen was Acer dazu sagt. 

 

Da lobe ich mir doch Apple. 

 

Der iMac auf dem ich das schreibe ist von 2013 und läuft wie neu. Mein Macbook ist von 2015 und tut es auch noch prima. Und selbst wenn die Platte die Grätsche macht, kann ich das System aus dem Netz heraus starten und neu aufsetzen. 

 

Derzeit sumpfe ich viel vor mich hin, gehe einmal am Tag mit den Hunden raus, kaufe einmal die Woche ein. Das habe ich auch schon früher so gemacht. Aus Langeweile fange ich an Pascal zu programmieren. Da war ich ja mal richtig gut drin, und wenn ich sehe was aus Freepascal geworden ist zusammen mit Lazarus — echt klasse. Und — ich bin schon wieder drin. Macht echt Spaß. Derzeit zwar nur kleine Spaß-Projekte, aber mit der Ambition auf mehr.  Keine Sorge, hier geht es weiter mehr um das Thema Musik, was mir eben sehr am Herzen liegt. Nur Programmieren war immer eines meiner Hobbies und wird es auch immer bleiben. Und Pascal war in meinen Augen immer besser als C, Java oder die ganzen modernen Programmiersprachen. Nur Python sticht da ein wenig heraus. Gerade Pascal hat aber auch die ganzen modernen Features und Eigenschaften, die auch bei anderen Programmiersprachen gang und gäbe sind.

 

Heute habe ich auch ein Video gesehen, und mich darin wiedergefunden, und viele Dinge begriffen, und mir gleich das Buch zum Thema zugelegt. Kommt später im Blog. 

 

Eigentlich passt mir das Leben zu Hause, was mir aber nicht passt ist dieses Leben in Wartestellung. Ich weiß nicht, ob ich schon ein wenig autistisch bin, aber ich brauche meine Rituale. Den Tag beginnen mit normalen Dingen, wie Tee, Earl Gray, kleines Frühstück. Dann Mails lesen. Die Maschine ans Laufen bekommen. Neue Dinge sind okay, aber ich brauche Kontrolle darüber, wie ich sie aufnehme.

 

Und dann die Kurzarbeit. Ich arbeite gerade zwei bis drei Tage. Immer wenn ich bei einem Ticket von anderen Modulen oder Entwicklerhilfe benötige, dann ist meist an den Tagen keiner da. Oder beim Kunden. Eigentlich würde ich schon gerne selber entwickeln, auch größerer Sachen. Aber obwohl ich es kann traue ich mich kaum daran. Ganz einfach weil es nicht die Programmiersprache ist, die mir Probleme macht, sondern vor allem die API. Die ich nicht kenne. Und es gibt keinen zentralen Punkt, wie beispielsweise bei Lazarus und Freepascal das Wiki und die Referenzdokumentation. 

 

Und zum Schluss noch Masken. Ganz ehrlich, Einkaufen mit den Dingern macht keinen Spaß. Mal ganz entspannt bummeln, während man kaum Luft unter den Dingern kriegt? No way. Da warte ich, bis der Impfstoff da ist. Auch werde ich erst mal im Homeoffice bleiben. Da ich meist mit dem ÖPNV unterwegs bin mindestens ein bis zwei Stunden pro Fahrt, im sowieso überfüllten RE und der U-Bahn. Da kann ich gleich auf eine Corona-Party gehen. Und dann wieder mit Maske? Nö. 

 

Bleib ich halt zu Hause. Lerne, bilde mich weiter, schule mich um. Mal schauen.

 

Auf jeden Fall: Bleiben Sie gesund!