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Frauen — das nicht enden wollende Thema

Ich bin ja jetzt knapp fünfzig und habe schon einiges hinter mir.  Was mir aber immer und immer mehr gegen den Strich geht, das ist diese gnadenlose Ich-Bezogenheit der weiblichen Bevölkerung. 


Diese Egomanie der verwöhnten Wohlstandsmädchen. Immer nur „Ich, ich, ich“ wird in die Kanäle der sozialen Medien gepostet. Natürlich immer getarnt als das große Weltproblem, aber sobald man genauer hinschaut merkt man schnell: Es geht am Ende immer nur um die Befindlichkeiten einer kleinen weiblichen Gruppe bzw. Einzelpersonen. 

 

Jetzt springt auch noch der HPD drauf auf. War ja klar, denn wenn man auch sonst auf das scheinprogressive Rad aufsteigt: immer öfter gibt es Artikel der Kirche der vereinigten Veganer, die als einzige Lösung für alle Probleme ein Fleischverbot fordern. Genau wie die etablierten Kirchen ein „Bekenne dich! Jesus lebt!“ krakeelen. Der Incel ist der neue Hitler. Was ist ein Incel? Ein Mann der meist unfreiwillig noch nie Sex hatte. Und — so die Propaganda — das dann in Frauenhass kompensiert. Meist wird das dann auch noch mit MGTOW (Men going their own way) in einen Topf geworfen und kräftig umgerührt. Dann kommen noch ein paar Idioten von der AfD dazu, fertig ist der Eintopf des Grauens.

 

Um mal zu mansplainen: MGTOW sind meist Männer die sich bewusst dazu entschließen, sich nicht mehr in das Hamsterrad einer Beziehung oder gar Ehe zu stellen. Das Single-Leben als erstes stellen. Früher hätte man das „ewiger Junggeselle“ oder Hagestolz genannt. Die meisten kriegen ihr Leben besser auf die Reihe, als so manche moderne Frau, die zwischen Gender-Studien und Latte Macciato nur noch überlegt, ob sie sich heute vom Patriarchat bedroht fühlen soll, oder sich doch lieber das fancy Shirt für 180 Euro leisten soll. 

 

Klar, wenn eine Frau sich entschließt, keine Beziehung mehr führen zu wollen, dann ist das für die meisten okay. Wenn sie den Vater ihres Kindes abschießt, umso besser, das wird von unserer Gesetzgebung gefördert. 

 

Incels dagegen sind in der Regel arme Schweine, die keinen Status haben. Weder Geld, denn sie arbeiten in meist prekären Jobs, noch gutes Aussehen wie Brad Pitt oder Leonardo diCaprio. Meist etwas dicklich, vielleicht auch schon als Kind gehänselt und unterdrückt. Überwiegend sind sie introvertiert, so wie ich, haben Hemmungen frei zu sprechen, vor allem mit unbekannten. 

 

Und dann kommt da eine Palina Rojinski daher, ihr wisst schon, die, deren Haare nach „so viel Styling aussahen wie ein Tannenbaum“. Ganz ehrlich, ich mochte sie schon am Anfang nicht, als sie die ersten paar Male im Fernsehen zu sehen war. Das steigerte sich, als ich — damals noch viel mit der Bahn unterwegs — ein Interview mit ihr im Magazin der Bahn gelesen habe. Da wurde sie als neue Generation junger prominenter Frauen beschrieben, „die politisch korrekt jeden Satz auf die Goldwaage legen“. Das allein macht sie mir schon unsympathisch. 

 

Und dann beschwert sich die junge Dame, die jede Gelegenheit nutzt, ihren Körper in sexuell aufreizender Weise in alle möglichen Kameras zu halten, darüber das auch Leute das sehen, die eben nicht in das Beuteschema einer Rojinski passt. Und natürlich das sie so genannte Dickpics, also unerwünschte Bilder des männlichen Geschlechtsorgan bekommt. 

 

Das ist nicht schön. Sicher nicht. Ich möchte hier meinen Spam-Ordner nicht auspacken, aber gut die Hälfte meiner Spam Mails sind irgendwelche Damen, die mich mit nackten Tatsachen dazu überreden wollen einen Link auf irgendeine obskure Seite zu klicken um sie kennenzulernen. Meist sind diese Damen samt ihrer primären und sekundären Geschlechtsorgane auch nicht schön. Die andere Hälfte sind dann obskure Bitcoin- und schnell-im-Internet-Geld-Verdienen-Mails. Auch nicht schön. 

 

Natürlich soll der Mann zuhören. Den ewig um sich selbst kreisenden Problemchen der Frauen. Den Gefühlen. Es geht immer um Gefühle. Selbst in Situationen bei denen Vernunft und Logik besser funktionieren. 

 

Und da ist dann das Problem. Und natürlich FKA. Am Ende ist es aber meist noch so, das Frauen in den meisten Fällen dann den leichten Weg gehen. Am Ende wird halt „der Richtige“ gesucht. Auf gut deutsch: Der Mann der den übersteigerten Anforderungen der neuen Prinzessinnen genügt. Nach dem Motto: der Multimilliardär, der — wie in Fifty-Shades-Of-Gray — die Peitsche schwingt, aber gleichzeitig sensibel ist. Der zwar zuhören soll aber bitte auch nichts sagen. Der der Frau alle Entscheidungen abnimmt, aber bitte keinerlei Ansprüche stellt. 

 

Tut mir leid, so bin ich nicht. Leider bin ich immer der irrigen Ansicht gewesen, bei meinen Partnerinnen handelt es sich um erwachsene, vernünftige Leute. Die auf Augenhöhe mit einem leben wollen. Aber da irre ich mich. Wie die meisten Männer. Frauen mögen als Teenager schneller „reifer“ werden, bleiben geistig auf dem Niveau von 16jährigen für den Rest ihres Lebens. Natürlich nicht alle, aber ich habe nur wenige Frauen kennengelernt, die wirklich erwachsen und bereit sind, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Ich stelle auch Ansprüche an meine Partnerin. 

  

Einer davon ist eben, das sie mich so akzeptiert wie ich bin. Auch mit meinen Macken. Auch mit meiner Freude an der Musik. Meiner introvertierten Art. Das kann und werde ich nicht mehr ändern. Ich will mich nicht mehr verbiegen müssen. 

 

Als I-Tüpfelchen sollte sie dann auch noch ein wenig Interesse für meine Interessen zeigen. Auch meine beruflichen Interessen. Das wäre perfekt.