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„Problemlösungsstrategien“ der CDU (und anderer Parteien)

Es gibt zu unserem Dorf ja eine geschlossene Facebook-Gruppe und dort ist derzeit der Wahlkampf ausgebrochen. Besonders der amtierende Ortsvorsteher (wie soll es auch anders sein: CDU) hebt sich hier hervor. 


Nun hat er einen „Hundekottütenspender mit Hundekottütenabfalleimer“ auf dem Weg, den ich täglich mit meinen beiden kleinen nehme. Auch hat er sich eines anderen Problems angenommen: er hat so Leuchttafeln anbringen lassen, die die Geschwindigkeit messen und je nach Geschwindigkeit mit einem grünen lächelnden Smiley oder einem roten, verärgerten Smiley reagiert. 

 

Toll. Nur: der Hundekottütenspender hat wahrscheinlich seit seinem Aufhängen noch nie eine Hundekottüte gesehen und während die anderen auch zwischendurch eine Tüte eingehängt bekommen, damit man dann auch den Abfall entsorgen kann, ist dieser noch absolut jungfräulich. Das heißt natürlich nicht ganz, denn ich habe schon Tüten hineingeworfen, dann muss ich mit den beiden nicht zur Bushaltestelle. 

 

Und auch die Leuchttafeln werden keinen Raser vom Rasen abhalten. Besser wäre ein Blitzer gewesen. Oder mehr Kontrollen. 

Und damit sind wir beim Thema: Das ist typisch für Problemlösung á la CDU. Es wird ein Pflaster draufgeklebt, selbst wenn es sich um eine veritable Blutvergiftung handelt. Symptombekämpfung statt Ursachenforschung. 

 

Und dies zieht sich von der Kommunalpolitik über die Landes- und Bundespolitik bis nach Europa. 

 

Gerade derzeit in Coronazeiten (Siehe meine Serie „Corona“). Die Menschen werden mit ihren — berechtigten — Sorgen alleingelassen, wenn sie unverschuldet in Not geraten durch immer ausufernde Verordnungen, die im April ja im Stundentakt auf uns hereingeprasselt sind. 

 

Und während sich der doppelt und dreifach gepamperte und mit Blackrock-Beraterverträgen Kanzleraspirant Friedrich Merz (CDU) hinstellt und sagt: „Wir können nicht allen helfen“; wenn Soloselbstständige mit Soforthilfen-Bimbes abgespeist werden, die sie natürlich nicht zur Bewältigung ihres Alltags nutzen dürfen und auch zurückzahlen müssen reiben sich dazwischen dann auch noch Pflegekräfte, Kassiererinnen und andere „systemrelevante“ Menschen den Arsch auf, damit es weitergeht, nur um sich nach der Krise in die Schlange der Arbeitslosen zu stellen und sich von dummen CDUlern und FDPlern als asozial beschimpfen zu lassen. 

 

Während in Europa eine Frau von der Leyen (CDU) und der irrlichternde Axel Voss (CDU) immer noch ihr Unwesen treiben und nicht den Künstlern sondern dummen Rechteverwaltern den feinsten Puderzucker in den Hintern blasen (Artikel 13 und 17), will hier eine Frau Köhler (muss ich allen Ernstes sagen von welcher Partei sie ist? Okay ich machs: natürlich CDU) Hundebesitzern Vorschriften machen, wie oft und wie lange man gefälligst mit dem Hund Gassi zu gehen hat. 

 

Es ist halt immer so: Vorschriften machen können sie, die schwarzbraunen, Konsequenzen aus ihrer überbordenden Herschsucht und Machtgier tragen sie ja nicht. 

 

Statt wie der amtierende Ortsbürgermeister: „Deswegen am 13.09. CDU wählen!“ zu schreien, sage ich dazu: #niemehrcdu und #fckafd.