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Eine kleine Verschwörungstheorie

„Rate mal, wie es mir geht, mit diesem Pack in einem Atemzug als „Linker“ genannt zu werden. Es handelt sich bei den Linksidentitären um die beste Linke, die man für Geld kaufen kann.“

 

Zitat von hier. Und hier.  


Ich glaube das die neuen „Linksidentitären“ ein konservativer Spin sind, um die Linke als ganzes zu diskreditieren. 

Und das funktioniert schon. Das alte Spiel von Dividiere et impera — Teile und Herrsche auf einem neuen Level. 

 

Im Endeffekt ist das, was die „Linksidentitären“ von sich geben das gleiche Muster wie von rechts, nur mit anderem Vorzeichen: Während „Rechtsidentitäre“ sagen: „Alle Ausländer sind gefährlich! Alle Schwarzen handeln mit Drogen! Alle Moslems sind Islamisten! Die muss man töten!“ sagen „Linksidentitäre“: „Alle Weißen sind Rassisten! Alle Heterosexuellen Männer sind homophobe Arschlöcher und Antifeministen und gehören erschossen! #killallmen!“

 

Ich zitiere weiter: „Dieser Rassismus ist „den Weißen“ also angeboren, sie haben ihn gefälligst zu gestehen (als „racial bias“) und wiedergutzumachen, indem sie ihre Macht und Privilegien abgeben. Er ließe sich nur durch jahrelanges antirassistisches Training im Zaum halten und ist prinzipiell unüberwindbar.

 

Wie ausgesprochen hilfreich für den Broterwerb als ein solcher Trainer, dass man a. als Weißer nur rassistisch sein kann (gerade wer leugnet er sei Rassist ist einer), b. jede Form von Ungleichheit darauf hindeutet, dahinter steckt Rassismus und c. auch jeder zwischenmenschliche Konflikt, wie auch jede Interaktion zwischen den „Rassen“ zwangsläufig eine rassistische Komponente hat.“

 

Und darum geht es: Lebenslange Alimentierung. Wie bei der Kirche. Wenn immer mehr Leute aus der Kirche austreten, dann kommen die Pfaffen wieder zum Staat angekrochen und der alimentiert diese Bande von Heuchlern. Genau wie das Pack, das sich zwar links nennt, aber in seiner Gier nach Geld und Macht den Konservativen nicht nachsteht. 

 

Weiter im Text: „Die Theorie hinter dem Begriff „Anti-Rassismus“ hat sich komplett geändert, das liegt nicht am „Das ist kein echter™ xxx“, sondern die Linksidentitären wollen den Begriff kapern, um ihr völlig absurde, kontraproduktive „Theorie“ durchzusetzen.

 

An der extrem auffällt, Fragen sozialer Ungleichheit werde nicht mehr allgemein behandelt (s. weißer obdachloser Mann), sondern nur noch im Kontext der Hautfarbe. Womit es vortrefflich gelingt, weiße Armut – und damit die absolute Mehrheit der Armen in den USA – einfach verschwinden zu lassen. Die sind schließlich privilegiert. Durch die Überführung einer sozialen Frage in einer der „Rasse“, ist man die soziale Frage elegant losgeworden.“

 

Und das ist das Endziel. Konservative Politiker wollen hierzulande schon lange die lästigen sozialen Begrenzungen loswerden. Ob nun Arbeitszeiten, Urlaub, Arbeitslosengeld und Sozialhilfe. Und natürlich den Kündigungsschutz. Oder auch Umweltschutz, obwohl dieser auch nicht nur Status sondern auch Geld bringen könnte. 

 

Und mit Corona kann man endlich auch all das verbieten, was dem heterosexuellen, weißen Mann Spaß macht: Sich mit Freunden treffen (Männer vereinsamen in der Corona-Krise häufiger), zum Fußball gehen (reiner Männersport), Alkohol trinken (Bars waren die ersten die geschlossen hatten), in Urlaub fliegen (wer im Sommer doch noch auf Malle war, ist ein egoistisches Arschloch, das keine Rücksicht nimmt). Vom Sex (auch Bordelle sind ja geschlossen, und es ist ja geplant, den Zugang zu Pornoseiten im Internet zu regulieren) mal ganz zu schweigen. Er soll nur noch arbeiten, am besten 80 Stunden die Woche. Möglichst im Büro oder draussen, während die Damen im Homeoffice auf die Kinder aufpassen, da die Schulen ja leider geschlossen sind (und das auch wieder werden, solange konservative Politiker das Internet nur für eine Modeerscheinung halten)

 

Und damit die doofe Linke endlich das Maul hält, setzen wir Ihnen daher linksidentitäre Spinner zur Seite, damit dann jede Kritik und jede soziale Idee im Keim erstickt wird. Denn das, was der Konservative eben am meisten hasst, ist Kritik, vor allem wenn sie berechtigt ist sowie jegliche gesellschaftliche Weiterentwicklung, da sie seinen in Stein gemeißelten Status Quo gefährdet.