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Dinge die ich in 2020 gehasst habe

Natürlich. Corona. Wer mag schon Corona ausser man ist bayrischer CSU-Politiker, der endlich seinen Polizeistaat durchsetzen will. 

Oder man ist Impfstoffhersteller, Klopapierproduzent oder Nudelmogul. Aber na ja gut. Es gibt aber auch noch einige andere Dinge, die mir sehr lästig vorkommen:


Abos. Überall Abos.

Gut, bin ich selber mit schuldig dran. Ohne Adblocker gehe ich nichts ins Netz. Leider habe ich keinen auf dem Phone. Aber wenn selbst die von mir verehrten Schlefazzer ihre Seiten mit obskurem „Sie sind der zwölftausendste Besucher und haben ein iPhone 13 gewonnen! Klicken Sie hier“-Werbeseite mit Malwaregarantie zumüllen, dann ist das einfach nur Notwehr! 

 

Stattdessen: Ob nun Maclife, der von mir verehrte Heise-Verlag und andere, jeder hat ein Abo-System und immer mehr der wirklich interessanten Artikel (sind bei mir zu wenige, als das sich ein Abo lohnt) verschwinden hinter der Bezahlschranke. Verstehen kann ich es, nur sind die meisten Abos untereinander inkompatibel. Ich möchte nicht zehn Abos á 7,99 EUR pro Monat bezahlen.

 

Geht mir ja sonst auch schon auf den Zeiger: Software Abos. Gerade im Software-Entwicklungsbereich gibt es kaum eine Bibliothek, die darauf verzichtet, und geradezu Wucherpreise pro Jahr nimmt. Auch ein Grund, warum ich nicht in Delphi, sondern in dessen freier Version Lazarus programmiere. 

Nudging, Canceln, Bestrafen

Nicht nur seit Corona geht mir das ständige „Nudging“ auf den Senkel. Ich bin da ein Freak. Ich mag Coca Cola Cherry und Vanille. Gibt es nur noch in der „ohne Zucker“-Variante. Und die schmeckt nach ekliger Chemie. Also chemischer als sonst. Mit üblem Nachgeschmack. Und wenn es das Anstupsen nicht mehr bringt dann wird gecancelt. Das heißt, es wird bedroht, verleumdet bis der Veranstalter einen auslädt und ein Verleger das Buch nicht druckt. Es werden Filme gelöscht und so weiter. Besonders wenn man dann Zweifel an der Verhältnismäßigkeit der Corona-Maßnahmen hegt. Oder nur fundiert Kritik übt. 

 

Da wird dann sofort strengste Bestrafung gefordert. Oder gleich in die rechte Schmuddelecke gestellt. 

Das übertriebene Gender-Appeasement

Geht Ihnen das nicht auch auf die Nerven? Immer und überall wird der Genderstern, -Doppelpunkt und so weiter reingeschmuggelt und macht Texte unlesbar. Lesenderweise entgehe ich dem, in dem ich den Brave-Browser mit dem Add-On „Binnen-I begone“ verwende. Dieser Browser zeigt weder Werbung an, noch die allgegenwärtige „Machen Sie doch bitte ihren Adblocker aus“-Bettelei. Allerdings sind die woken Idioten ja perfide. Jetzt machen sie da, wo sie den Genderstern setzen wollen im Gesprochenen eine Pause. Klingt idiotisch? Ist es auch. Mal ehrlich. Ich bin auch der Meinung, was zwei Erwachsene mit gegenseitigem Einverständnis im Bett machen, geht erst einmal niemand was an. Weder den Staat noch irgendwelche selbsternannten Genderfritzen. Und zum generischen Maskulinum habe ich schon etwas gesagt. 

Die omnipräsente CDU

Der kleine, dicke Laschet, der Pleitebanker Spahn, das Frettchen Merz und der fette Söder. Okay, ich bin mal froh, das es die Spacken von der Alternative für Doofe nicht so häufig ins Fernsehen geschafft haben, aber immer diese Gestalten. Die wollen ja alle Kanzler werden. Und es gibt keine wirkliche Opposition. Corona setzt den Hobel an und hobelt alle gleich… 

 

Und da gab es noch viel mehr.