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Hirnsudelei 02/2021 vom Orgelmann

Hier mal wieder, das was mir im Monat so aufgefallen ist.


Endlich wachen sie auf. OBI, das Modehaus Breuninger und andere wollen gegen den Lockdown klagen. Ist ja auch eine unwürdige Situation, in die das Lavieren unserer Politik gebracht hat. 

 

Bin mal gespannt wie das ausgeht. In jedem Fall muss Frau Merkel jetzt lockern. Gibt ja bald Wahlen und die CDU will ja auch eine Schnitte haben. Hoffentlich denken die ganzen Soloselbstständigen, Gastronomen, Musiker und  so weiter wie ich: #niemehrcdu. Den Hashtag den Julia Klöckner am liebsten verbieten würde. 

 

Aufreger des Monats: Haltungswerbung. Ich schaue ja gerne Fernsehen. Kitchen Impossible ist so mein Ding, wenn es nicht gerade Schlefaz gibt. Leider gibt es hier immer noch Werbung die man nicht mittels Adblocker zurückstutzen kann. Seit diesem Monat kommt in diesen Werbepausen immer mehr von dem was ich Haltungswerbung nenne. Letztens derer drei hintereinander: 1.) Rügenwalder mit „Fleisch aus Pflanzen“. Dann Deka, die seit neuestem „sinnvestieren“, also ihre räudigen Fonds mit Greenwashing versehen. Und als krönender Abschluss dann die von Impossible Meat, die einfach nur „Goooooooooooooood“ ins Bild krakeelen. Dann kommt Werbung von „Doc Morris“, und gleich das erste Bild triggert die Veganer: Ein Spiegelei mit gebratenem Speck.

 

Wen wollen die noch überzeugen? Rügenwalder deren Produkte im örtlichen Supermarkt fast immer bei der Ausschussware landet mit 15% Rabatt (und selbst dann nicht gekauft wird)? Deka die als Fondmanager bescheiden beraten? Impossible Meat, deren Burgerpatties mit Mineralöl gestreckt werden? Manchmal kommt dann noch „Oatly“, die es mit Pseudo NLP versuchen (NLP - Neurolinguistische Programmierung, also auf esoterisch getrimmte Gehirnwäsche). 

 

Grundsätzlich habe ich nichts gegen Gemüse oder Salat. Nur gegen dieses permanente Belehren. Dieses ständige Auffordern, sich zu bekennen. Dieses ewige Schwarz-Weiß Denken. Bist du nicht für mich, bist du gegen mich. Das fällt inzwischen sogar der Zeit auf. Die Zeit, dieses woke Blättchen für Genderstudenten. Nun, wenn die Leute es nicht mehr lesen wollen, weil immer mehr von ihnen zu der zu vor mit Häme überzogenen Arme-Leute-Schicht gehören. 

 

Corona-Content: Intensiv-Mediziner fordern Lockdown bis Ostern. Kann mal bitte jemand jedem, der mehr und härteren Lockdown fordert sein Gehalt auf Hartz IV Niveau kürzen und das Geld dann denen auszahlen, die immer noch nicht mal die großspurig angekündigte „Novemberhilfe“ bekommen haben. Danke!

 

Malu Dreyer (ausnahmsweise bei der Verräterpartei SPD) findet ja auch das Bussgelder für Impfvordrängler in Ordnung sind. Man kann ja zu Israel stehen wie man will. Aber statt das Impfzeuch einzulagern, zu horten, haben die trotz Reihenfolge, jeden geimpft der wollte. Keinen weggeschickt. Daher sind da jetzt über 75% geimpft und hier gerade mal 2%. In der gleichen Zeit. Da macht dann auch ein Impfpass mehr Sinn als hier. Oder glauben Sie das der 91jöhrige Opa Krause im Altenheim nach der Impfung unbedingt wieder ins Berghain will?

 

Lieber Pestarzt, Cortison schlucke ich seit 2012. damals 80 mg pro Pille. Heute sind es 2,5 mg täglich. Ich weiß nicht ob es noch was nutzt. Damals hat es dafür (neben der entzündungshemmenden Wirkung durch mein hyperaktives Immunsystem) gesorgt, das sich mein Hautbild verbessert hat. Heute hilft es nicht mehr. Aufgedunsen bin ich zum Glück nicht. Man überlebt es. Ansonsten dir natürlich gute Besserung.

 

Februar ist auch fast vorbei. Und nun bin ich ein Jahr älter. Ab nächstes Jahr steigt das Risiko an oder mit Corona zu sterben. Und trotzdem: Ich bin immer noch gegen das herumgeeiere. Diese sinnlosen Maßnahmen. Habe schon genug dazu geschrieben. Und seit langem fangen unsere Dorfblockwarte wieder an ihr häßliches Haupt zu erheben. Haben ja auch lange dafür gebraucht.

 

Gut. Das war der Februar. Mehr kommt nicht.