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Hirnsudelei vom Orgelmann 03/21

3000. Das ist die ungefähre Zahl derer, die täglich Deutschland und die Welt verlassen, vulgo sterben. Egal ob bei einem Unfall, einer Krankheit (ja, es gab vor Corona bereits Krankheiten), Altersschwäche oder beim Sex. 


Derzeit mäandert die tägliche Todesmeldung um 250 herum. Nur für Corona versteht sich. Die sind dann in den 3000 drin. Zum Vergleich: Hätten wir eine Pandemie, würden wir jeden Tag mindestens 10.000 Tote sehen. 

 

Was ich aber sehe, ist das langsame, aber sichere Auf-Grund-Laufen des Schiffes Regierungskoalition und Opposition (die schon lange keine wirkliche Opposition ist). Inzwischen sucht selbst der „Volksverpetzer“, der sonst jeden niedergemacht hat, der es wagte, nur ein Mü an der Regierung zu kritisieren den Dialog mit den Kritikern, den bösen rechtsradikalen „Corona-Leugnern“. Wird er aber nicht finden. Verbrannte Erde und so.

 

Die regierungstreuen Medien, selbst die, lassen leise Kritik verlauten. Langsam unter dem Druck und dem Eindruck der Landtagswahlen im März sinkt die Obrigkeitshörigkeit. Nicht das sie schnell wieder da wäre, wenn der Wind sich dreht. Fähnlein, verstehen Sie? 

 

Und das ist auch gut so. 

 

Ich habe ab April wieder ein Projekt. Ich habe ja wieder bei meinem alten Arbeitgeber, der Firma White Sheep angeheuert und werde da wohl bis zur Rente bleiben. Und dann, wenn alles glatt geht ins Ausland verschwinden. 

 

Es ist da wie immer. Wenn ich im Januar kein Projekt habe, dann dauert es immer bis zum April. Ich weiß nicht, das ist so eine Gesetzmäßigkeit. 

 

Sonst hat sich nicht viel bei mir getan, ausser das ich neben meinem IT-Blog nun auch einen Genussblog habe. Dieser dreht sich um das Gute Leben, den kleinen Hedonismus von einem alten, weißen Mann. Kiekense mal rin. 

 

Derzeit leider auch wieder weniger Orgelcontent auf meinem Youtube-Kanal. Bedanken Sie sich da bei Axel Voss (CDU). Oder bei meinem coronafaulen ich.

 

Letzter Corona-Content für heute: 

Letztens schrieb jemand, das gefährlichste Wort heute ist „nur“. Das stimmt. Das bekommen ja die Kritiker immer zu hören: Man könne ja mal nur ein paar Wochen auf Restaurantbesuche verzichten. Verzichtet doch mal nur ein paar Tage auf Party. Man muss die Maske ja nur für fünf Minuten beim Einkaufen tragen. Und so weiter und so fort. Die Nur-Momente häufen sich. Und das führt dazu das der Esel, dem ständig die Möhre namens „Ende der Pandemie“ vor die Nase gehalten wird, über kurz oder lang bockig wird. 

 

Sonst habe ich mal wieder das auf meiner Festplatte herumdümpelnde Buch „Der dressierte Mann“ von Esther Villar durchgelesen. Zwar alt aber gut. Vor allem, sie geht mit beiden Geschlechtern hart ins Gericht, wo viele Bücher sehr einseitig pro Frau bzw. pro Mann sind. 

 

Genusscontent gibts hier. Ich habe meinen Lieblingsdönerladen verbloggt, und auch ein wenig Soulfood

 

Das wars für den März. Ich empfehle mich.