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Deutschland in Coronazeiten - eine Abrechnung

Wir müssen klar sehen: Deutschland hat Angst. Wie schon bei der Klimathematik („Ich will dass ihr Angst habt“-Greta) wird rein über Angst regiert. Mit Intelligenz hat das nichts zu tun. Auch ein Intelligenter Mensch wird gefügig, sobald er Angst hat. 

Die Krise zeigt aber auch sehr deutlich, das es viele gibt, denen es genügt gerade mal die erste Ebene der Bedürfnispyramide zu erreichen: Fressen, Saufen und — lassen Sie es mich ruhig drastisch ausdrücken — ficken. 

 

Wobei letzteres in seiner Bedeutung derzeit von Netflix und Co. übernommen wird. Ficken tut ja keiner mehr. Schließlich sind wir alle Virenschleudern. Und in der eigenen Familie findet so etwas ja nur im Saarland statt. Mehr Möglichkeiten einen Partner zur Kopulationsbefriedigung zu finden ist dank den ach so wirksamen Maßnahmen ja kaum mehr möglich.

 

Mal ehrlich, als 2010 ja schon die Schweinegrippe zur weltumspannenden Pandemie hochgejazzt werden sollte, da haben die gesamten Streamingdienste gefehlt. Und ein ganzes Jahr lang nur Fernsehen? Nö. Ausserdem die sozialen Medien, um die Leute unter Kontrolle zu halten. Wo dann die 21jährige Genderstudentin kluge Hashtags wie #zuhausebleiben, #querdenkerraus oder ganz eloquent #sterbenmitstreeck posten kann. Nein, 2010 hätte es noch einen gigantischen Aufstand gegeben. Heute nicht. 

 

Das liegt an der Möhre. Der vor der Nase. Nur noch 2 Wochen Lockdown! Nur fünf Minuten beim Einkaufen die Maske, das hältst du doch aus! Nur bis alle Alten geimpft sind. Nur, nur, nur. Ich weiß selbst wie frustrierend das ist. 

 

Verzicht ist ja heute das neue Leben. Klar, viele können auf dem Niveau unterster Stufe der Bedürfnispyramide leben. Man kann sich mit so einer Situation einrichten. Der Mensch ist ziemlich anpassungsfähig. Ausserdem haben wir ja das Internet. 

 

Sind wir uns klar darüber, das die ganze Situation nicht enden wird? Es wird immer ein „Nur“ geben. Und bei der nächsten Mutation das ganze wieder von vorn. Thailand übrigens ist dabei die Quarantäne bei der Einreise abzuschaffen. 

 

Genau wie das ewige Kassandrageschrei der woken tugendhaften Schneeflöcklein: In nur zwei Tagen haben wir 1.000.000 Fälle und 80.000.000 Tote! Mindestens. 

 

Dazu ein Zitat, das ich beim Maschinisten, ehem. Pestarzt geklaut habe: 

 

Die selbstgefällige Maske triumphierender Tugend konnte fast ebenso schrecklich sein wie das entblößte Gesicht der Bosheit.

Terry Pratchett (via)

 

Dabei geht es um mehr, weit mehr und das ist jetzt keine Verschwörungstheorie: 

 

Die EU plant ja schon, den gesamten Internetverkehr inklusive verschlüsselten Messengern abzuschnorcheln. Mit der „Clearingstelle für das Urheberrecht“ haben wir bereits eine funktionierende Zensur, die beliebig ausgebaut werden kann. Der ehemalige Innenmister DeMaiziere schlägt schon eine Grundgesetzänderung vor, damit die leidigen Grundrechte endlich (zwar offiziell begrenzt aber was heißt das schon) ausgesetzt werden können, ohne das die Länderparlamente machen können was sie wollen. Und natürlich Bundestrojaner soll jetzt „präventiv“ verwendet werden können. 

 

Und all diejenigen, die vorher noch gegen so etwas auf der Straße waren, schreien heute „Koroooohna“ und fordern, wie im Sado-Maso-Studio: „Mehr Lockdown! Härter, bitte, härter. Mit Ausgangssperre 24 Stunden lang!“

 

Zum Abschluss noch ein paar Zitate aus einer der besten Folgen von Star Trek: „Das Standgericht“.

 

Picard: “Wissen Sie, als ich ein Schuljunge war, habe ich einige Worte gehört: 'Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet. Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten, die erste Freiheit verweigert wird, sind wir alle unwiderruflich gefesselt'.”

 

Picard: “Wir glauben so fortschrittlich zu sein. Folterung von Ketzern... Hexenverbrennungen... halten wir für Geschichte. Und dann, bevor man sich versieht, droht plötzlich alles wieder von vorne anzufangen.”

Im Bezug auf Admiral Satie

Worf: “Ich glaubte ihr. Deshalb half ich ihr. Ich habe nicht erkannt, was für ein Mensch sie war.”

Picard: “Mr. Worf, Schurken, die ihre Schnurbärte zwirbeln, sind leicht zu erkennen. Diejenigen aber, die sich in gute Taten kleiden, sind hervorragend getarnt.”

Worf: “Nach dem gestrigen Vorfall werden die Menschen ihr nicht mehr so bereitwillig glauben.”

Picard: “Das mag sein. Jemand wie sie wird immer da sein und auf den richtigen Moment warten, um an die Macht zu gelangen... und Furcht zu verbreiten. Im Namen der Rechtschaffenheit... Wachsamkeit, Mr. Worf, das ist der Preis, den wir kontinuierlich zahlen müssen.”

 

Worf: “Sie wissen genau, dass die Föderation Feinde hat!”

Picard: “Oh ja. So fängt es an. Aber der Weg von einem legitimen Verdacht zu blindem Verfolgungswahn ist weitaus kürzer als wir denken.”