Archiv 01.10. - 31.12.2007

29.12.2007 - Jahresrückblick

 

Da geht es hin, das Jahr 2007. Nun werden wieder - je nach Mentalität - Alkohol und Böller gebunkert, hier später als in Deutschland, da das Neujahrsfest sich nach dem Mond richtet. 

 

Viel mehr unterscheidet das Neujahrsfest in China sich auch sonst nicht von den Feiern in Deutschland oder im Westen. Nur wird hier in China länger und ausdauernder geböllert. 

 

Auch häuft sich nun die Anzahl der Jahresrückblicke und Vorausschauen auf 2008.

 

Viel hat sich 2007 getan und auch wurde an manchen Orten heftigst aufgeräumt. 

 

Für mich war dieses Jahr äußerst spannend und auch mit vielen Episoden gefüllt, die ich hier nur kurz erwähnt habe. Vielleicht schreibe ich das ganze noch in ein Buch. 

 

Da sind noch viele kleine und größere Episoden, auch von meiner Arbeit in Jilin, die ich eigentlich noch erzählen möchte. 

 

Während in Deutschland die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, ist es hier zwar kühler als noch vor einem Monat, aber immer noch gut auszuhalten. 

 

Da der versprochene Lieferant nicht gekommen ist, werde ich wohl gleich hier dichtmachen und nach Hause gehen um mein MacBook abzuliefern, und danach zum KFC Essen fassen.

 

Was ich Silvester und Neujahr mache, weiß ich noch nicht. 


24.12.2007 - Frohe Weihnachten

 

Liebe Freunde, liebe Leser dieser Webseite,

 

Ich wünsche euch von ganzem Herzen ein frohes, besinnliches und ruhiges Weihnachtsfest, einigen Geschenken, zum Beispiel Frieden, Innere Gelassenheit gegenüber den Dingen, die einen sonst aufbrausend werden lassen.

 

Im Gegensatz zu euch darf ich arbeiten hier, aufpassen, das nichts wegkommt.

 

Ich habe zwar gestern schon inoffizielle Bescherung gehabt, mit Pizza von Papa John, die Goldkugeln, die ich mir gegönnt habe.

 

Internet wird in meinem Raum erst ab Mittwoch wieder gehen (vorraussichtlich), so dass in diesen Tagen nur wenig geschehen wird.


20.12.2007 - Fernsehen

 

In Deutschland und in China geht es an Festtagen ähnlich zu. Nun werden - neben den alten Schinken (wie in Deutschland Sissi und Co.) - auch immer stärker neue noch nie im Fernsehen gezeigte Filme gebracht.

 

Früher war es so (zu Zeiten der nur drei vorhandenen Programme), das wir uns damals mit dem "Wir warten aufs Christkind" der ARD amüsierten. In China ist es nicht anders, auch wenn die Festtage eben konzentriert am Chinesischen Neujahr sind. Die meisten Chinesen nehmen fast zwei Wochen frei, wenn sie dürfen und besuchen ihre Familien.

 

Chinesen sehen gerne und viel fern. Hier in Chashan läuft fast überall die Glotze, ob in den Restaurants, im Kaufhaus oder sogar im öffentlichen Park. 20 - 30 verschiedene Programme gibt es, davon 13 sind der überregionale Staatssender CCTV und verschiedene regionale Sender, wie Guang Zhou TV. CCTV bietet übrigens einen eigenen englisch-sprachigen Sender, CCTV9. Dort arbeitet ein Kanadier, der sehr gut Chinesisch spricht und mir (laut meinen chinesischen Freunden) sehr ähnlich sieht. Er leitet einen englischen Chinesisch-Kurs, der auch von Chinesen gerne gesehen wird.

 

Einen nicht gerade kleinen Anteil am Programm haben die Soaps, chinesische Seifenopern, die an Feiertagen fast rund um die Uhr laufen. Einen großen Teil des chinesischen Nationalfeiertages und der Goldenen Woche haben wir in Shanghai eine Serie gesehen, in der es - ganz nach Dallas und Denver - um einen Staatsanwalt, seine Stief-Tochter und ihre Clique sowie einen schleimigen Mafioso ging (ihr seht, auch ohne Chinesischkenntnisse kann man es verstehen). Neben diesen Seifenopern gibt es natürlich auch noch chinesische Kungfu-Serien (Da wird die Handlung einfach in die Vergangenheit gelegt und mit Kungfu-Szenen aufgemotzt). Als dritte Serientypus ist die Kriegs-Serie bekannt und beliebt. Meist mit Szenen aus dem Langen Marsch und dem Kampf gegen die Japaner.

 

Auch immer beliebt sind chinesische Kungfu- und Geisterfilme. Wer "A Chinese Ghoststory" kennt, der weiss wovon ich rede. Die chinesische Geisternovelle gehört zu den interessantesten Geistergeschichten der Welt. Oft geht es um "Fuchsgeister", die verwunschene Mädchen sind, und der Held (meist ein Kungfu-Kämpfer, der gerade am Anfang seiner Karriere steht) der sich in das Mädchen verliebt und versucht den Zauber zu brechen. Meist geht es danach nicht nur um den einen Zauber, sondern eine ganze Menge und nach vielen knochenbrecherischen Abenteuern schafft er es - oder auch nicht.

 

Angereichert wird das Fernsehprogramm mit großen Revues, Galas und Shows. Nachrichten spielen nur eine untergeordnete Rolle.


18.12.2007 - Noch ein paar Ergänzungen

 

... zu meiner Person: Ich bin ein Nerd, und dazu stehe ich auch. Nein, ganz im Ernst. Ich bin gerne für interessante Projekte, bei denen ich Fachwissen einbringen kann, aber halt auch mal, wie wir Solinger sagen, "knöstern" kann, sprich auch mal knifflige Probleme lösen (heute heisst das im Bewerberjargon "Hands-On-Mentalität"). Darum mache ich ja auch die ganzen kleinen Programme und Progrämmchen.
Natürlich auch in der Hoffnung euch ein wenig zu helfen.

 

Ich kenne mich inzwischen durch praktische Arbeit mit Windows (inklusive Vista), Linux/Unix und natürlich mein Lieblingssystem Mac OS X aus. Programmiersprachen beherrsche ich, darunter C, C++ und Objective-C, dazu Java, Visual Basic. Auch kenne ich inzwischen diverse Netzwerkarchitekturen und kann diverse Server administrieren.

 

Mit SAP kenne ich mich zwar auch intensiv aus, müsste aber mal richtig mit ABAP/4 geschult werden, hey, kennt jemand einen in Walldorf, der mir kostengünstig/kostenlos zu Kursen verhilft oder muss man dazu erst Bachelor sein? Gut, auch dass wenn es not tut. Hab zwar auch noch keinen Bachelor, bin eher Praktiker, aber dafür eben auch lernwillig.

 

Wie schon erwähnt: Sachdienliche Hinweise bitte in das Kontaktformular eintragen und abschicken nicht vergessen. Vielen herzlichen Dank!

 

Wenn wir nach Deutschland kommen, gibts dann auch eine Überraschung,ok?


17.12.2007 - Samstags frei, und ins nächste Jahr

 

So, da die hiesige Produktion meines Arbeitgebers im nächsten Jahr dichtmacht, stehe ich ab dem Lunar New Year, dem 07. Februar 2008, auf der Straße. Derzeit bin ich also heftigst dabei mir einen neuen Job zu suchen, der mir und meiner Liebsten den Reis, bzw. das Brot sichert. Wer mir dabei helfen will, darf mich gerne über das Kontaktformular anschreiben. Aber nur gute Ideen, bitte, keine Scheinbaren Selbstständigkeiten, und ich bin kein guter Verkäufer. :-)

 

Im Rahmen dessen bekommen wir hier jetzt auch deutsche Zustände. Der Samstag ist jetzt frei und zum westlichen Neujahr (sprich Silvester) bekommen wir auch noch 4 Tage frei. Ich habe mir schon vorgenommen: Samstag McDoof anstelle von KFC, Sonntags wahrscheinlich noch einmal eine Pizza.

 

Den Pizzabäcker den ich hier aufgetan habe heisst "Papa John", und ist wie der Pizza-Hut (ich weiss Hut steht für Hütte, hehe) eine amerikanische Kette, die damit wirbt das der Mitbegründer der Pizza-Hütte so begeistert war, das er gleich als Franchise-Nehmer 70 Läden eröffnete. Der Laden ist - für chinesische Verhältnisse - extrem teuer, und ist im Gebiet der sowieso besser Betuchten. Eine Pizza mit 12" Durchmesser (12 Zoll sind 30,5 cm) kostet - je nach Belag - 85 RMB oder mehr, 9" (22,9 cm) starten mit 65 RMB. Wobei es meine favorisierte Pizza, die nicht als "American Pizza" mit dickem Boden daherkommt, nicht als 9" Version gibt. Gut Pizza-Hut ist nicht viel billiger, eine Pizza mit Getränk und Salat kostet eben auch knapp 100 RMB hier. Für Europreise, das ganze einfach durch 10,5 teilen, dann kommt ihr drauf...

 

So, bevor ihr jetzt sagt, das ich mir als Bald-Arbeitsloser doch bitte was verkneifen soll, hier in China kann ich von dem Geld besser leben, als in Deutschland. Und bis Ende Februar bekomme ich Gehalt und habe sogar ein kleines Weihnachtsgeld (bei normaler Lebensweise kann ich damit fast 5 Wochen ohne Probleme und Einschränkungen leben) erhalten. Insofern geht es mir blendend.


10.12.2007 - Weihnachtsbäume?

 

Die B**D der Intellektuellen, deren Leser ja immer mehr wissen, als andere hat mal wieder zugeschlagen.

 

So behauptet das Blatt, das sich dem "Qualitätsjournalismus" (was auch immer dies heissen möge) verschrieben hat, und ganz nach dem ersten Gebot: "Du sollst keine andere Zeitung neben mir haben" (gut, vielleicht ein anderes Erzeugnis aus dem Springenden Verlag), das Tannenbäume dieses Jahr knapp werden.

 

Schuld haben die üblichen Verdächtigen, die Araber (ganz klar, jetzt nehmen die uns die Weihnachtsbäume weg, damit "wir" keinen Spaß an Weihnachten haben sollen) und auch die Chinesen, denen nachgesagt wurde, das sie ganze Tannenwälder tiefgekühlt einfliegen lassen.

 

Nun, sicherlich, wie ich auch schon berichtete, feiern die chinesischen Einkaufstempel und die vorhandenen Christen halt auch Weihnachten. Und auch von unserer Firma gibt es am Samstag eine kleine Weihnachtsfeier, zuerst im Lokal, später sogar mit Karaoke.

 

Soweit so gut. Allerdings ist wohl der größte Teil der Weihnachtsbäume hier, in Dongguan als auch in Guangzhou und auch letztes Jahr in Jilin eher aus recycleten Trabbis gemacht, sprich Kunststoff. Ausserdem: vor lauter blinkenden, leuchtenden und seit der Erfindung der Blauen LED in Blau erstrahlenden  Baummonster käme ein echter Tannenbaum sicherlich nicht zur Geltung.

 

Hier orientiert man sich eher am benachbarten Japan, so muss der Baum bunt und eine blinkende, kitschige Schrecklichkeit sein.

 

Und die Araber? Weiss ich nicht, was die mit den Weihnachtsbäumen in der Wüste machen wollen. Fürs Verbrennen zu teuer (oder das Öl geht denen endgültig aus), und sonst auch nicht unbedingt etwas, das den einfachen Leuten was bringt.


06.12.2007 - Nikolaus kommt - Auch nach Dongguan

 

Weihnachten ist zwar nicht so bekannt und beliebt in China, vor allem, weil die meisten Leute eben nicht aus der christlich-abendländischen Kultur kommen, aber da die Amerikaner auch hier den Stempel aufdrücken wünscht man eben auch ein "Merry Christmas". 

 

Das chinesische Fastfood-Restaurant hat geschmückt, wie auch die beiden großen Kaufhäuser. Natürlich in bester chinesischer Tradition, den Weihnachtsmann in überlebensgroßer Ausfertigung an der Rolltreppe, eine Pappkirche, geschmückt mit bunten blinkenden Lichtern und natürlich der echt künstliche Weihnachtsbaum. Ebenfalls mit einem blinkenden Riesenapparat von Stern an der Spitze. 

 

Schön! Und natürlich bekommt man jetzt auch wieder die echten und die nachgemachten Kugeln (Ihr wisst schon die mit den Königsnüssen). 

 

Ob beim KFC jetzt auch wieder die Weihnachtslieder von Bing Crosby und Co. gespielt werden?

 

Update 18.12.2007: Bis jetzt noch nicht.


30.11.07 - Chashan stirbt doch nicht

 

Habe ich gestern noch was von leeren und verlassenen Restaurants und Garküchen geschrieben? Heute ist wieder alles da, als wäre nichts gewesen.

 

Also kann ich mir, well ich möchte, wieder für ein paar RMB Hotpot gönnen.

 

Hier geht somit alles seinen ruhigen Gang, und irgendwie möchte ich im Augenblick nur noch schlafen. Winterschlaf halt. Die Temperaturen sind empfindlich nach unten gegangen, vor allem nachts, nur noch 9°C, am Tag kommen dann kuschelige 18°C.  


28.11.07 - Weihnachten steht vor der Tür und Chashan stirbt aus

 

Ja,bald ist Weihnachten, und um euch einmal darauf hinzuweisen, habe ich das Layout kurzfristig verändert...

 

Hier ist nicht viel los, viele der kleinen Restaurants, Garagengeschäfte und Garküchen sind geschlossen. Warum weiß ich zwar nicht, ich vermute aber mal, das die meisten dieser Geschäfte keine Genehmigung hatten und so keine Steuern zahlten.

 

Nachteil ist natürlich, das hier nun noch weniger Möglichkeiten sind, auch mal etwas anderes zu futtern zu bekommen. Naja, ich hab ja meinen Kocher wieder, und weiß, wie ich in die Innenstadt komme, wenn ich etwas anderes essen will.

 

Wie in den Links erwähnt gibt es jetzt eine Weihnachtsaktion von Jimdo. Wer immer noch nicht weiß, was er schenken soll: Schenkt doch eine Webseite. Anmelden, und sofort könnt ihr eure Weihnachtswünsche und -grüße loswerden. Und das kostenlos.


14.11.07 - Bin nicht weg!

 

Hallo Leuts, ich bin nicht verschollen. Allerdings stecke ich bis zum Hals in Arbeit.

 

OS X Version 10.5 alias Leopard werkelt jetzt auch auf meinem MacBook, hat bislang aber noch keine der vielen Probleme gezeigt, von denen in den Blogs, bei Macnews.de und Mac-Essentials.de geredet wird. 

 

Etwas ausführlicher kommt demnächst im Cocoa-Bereich ein Test hin, vor allem über Xcode 3, den Interface Builder 3 und auch Dashcode.  


31.10.07 - Happy Halloween


Habt ihr gestern mein Layout gesehen? Seit kurzem bietet Jimdo auch spezielle Layouts an, unter anderem ein gruseliges Halloween Logo. Ob das auch für andere Feiertage so kommt?


Heute habt ihr frei und ich nicht. Buhäää. Nun, langsam wird es in Dongguan etwas kühler, die Nächte sind ziemlich frisch mit 15 - 17 Grad (zumindest für Dongguan), am Tag wird es, laut Accuweather.com nur noch 25 - 28 Grad. Wird also langsam Zeit langärmelige Klamotten zu tragen...


29.10.2007 - Kein Leopard, und ein wenig Trauer


Nun, wie angedroht bin ich gestern nach Dongguan gefahren, um mir dort den Leoparden zumindest zu beäugen. Tja, das war wohl nix, mich erwartete ein freudiges, aber bestimmtes "Mei You", was so viel bedeutet wie: "Ham wa nich!".


Und dann heute nachmittag trifft mich fast der Schlag, Evelyn Hamann, die berühmte Filmpartnerin von Loriot ist gegangen. Schade. Ich war - und bin - schon lange begeistert von dieser wunderbaren Schauspielerin, und Komödiantin, die neben Loriot, dem Altmeister deutscher Komödie so brillierte, und auch vielen Serien den letzten Pfiff geben konnte.


Viele mögen sich an "Die Nudel" erinnern, oder an die Frau Hoppenstedt mit dem Jodeldiplom.


Nun, auf der Anderen Seite, möge sie, wenn sie wiederkehrt, auch wieder allen Menschen ein Lächeln auf das Gesicht schenken.


26.10.07 - Leopard ist da!

In China isser schon angekommen. In Deutschland dauert es noch ein paar Stunden. Ich werde aber erst am Sonntag in die Stadt fahren und mir das neue System ansehen.

25.10.07 - Chinesen und Essen

Mit die wichtigste Freizeitbeschäftigung der meisten Chinesen ist Essen. Fast rund um die Uhr sieht man sie in den kleinen Restaurants, den Garküchen, den mobilen Grillständen. Und mit Verlaub, die meisten Chinesen essen nicht, sie fressen. Das ist definitiv nicht rassistisch gemeint sondern basiert auf Beobachtung.

Anders ist es kaum möglich das eine Unmenge Essen so schnell vertilgt wird. Der Spruch "Man man Chi", übersetzt: "Langsam essen!" kommt nicht von ungefähr. Und höfliche Zurückhaltung ist nicht.

Im Restaurant oder privat für mehrere Personen werden meist mehrere Gerichte gekocht und mit Reis auf den Tisch gebracht. Man bedient sich dann bei allen Gerichten, die einem schmecken. Das können dann, je nach Gusto und Personenzahl zehn bis zwanzig verschiedene Speisen sein. Die Mengen entsprechen denen der Chinarestaurants in Deutschland.

Wer nun glaubt, man sitzt gemütlich mehrere Stunden am Tisch, der täuscht sich. Wenn nicht gerade an den chinesischen Feiertagen, wie am National Holiday oder während des chinesischen Neujahrsfestes, so wird geschlungen, als gäbe es kein Morgen.

Mit deutschen Tischsitten kommt man nicht weit. Schnell sammeln sich auf den Tischen Hühnerknochen, Reste, oder all das, was man nicht mag. Dazu kommt ein für deutsche Ohren fast unerträglicher Geräuschpegel.

Viele große Restaurants sind große Hallen mit runden Tischen, und wenn sie voll sind, dann ist der Lärm auch groß.

Meist gibt es als Getränk Tee, aber in größerer Runde auch Bier und das fließt dann ebenfalls in Strömen.

21.10.2007 - Leopard kommt bald

Am Freitag ist es soweit, Leopard kann seine Krallen zeigen. Inzwischen wurde auch die Apple China-Seite im Internet angepasst. Mal sehen, ob ich am Sonntag dann mal nach Dongguan City fahre und mir den Leoparden mal ansehe.

15.10.2007 - Blutsauger...


Naja, irgendwie musste es so kommen. Wer in China ein Arbeitsvisum haben will muss einmal im Jahr zur Untersuchung. Nun ist es wieder soweit, die letzte Untersuchung hatte ich im letzten Jahr, in Mei He Kou.


Dabei wollen die natürlich auch Blut haben. Und ich mag es immer noch nicht...


Aber wenn ich nach November in China bleiben will, muss ich wohl in den sauren Apfel beissen.


15.10.2007 - Mich hats erwischt...

Mal wieder 'ne fette Erkältung, Schniefnase, Husten. Gut das ich noch den guten chinesischen Hustensaft habe, der hat bislang immer geholfen.

Und doch konnte ich mich gestern aufraffen, mit dem Bus nach Chashan zum KFC zu fahren. Trotz des Motorrad-Verbotes fahren immer noch sehr viele Motorräder herum und ich vermute einmal, die Unfallrate ist seitdem sogar noch gestiegen.

Im Gegensatz zu Deutschland scheint an allen Stellen so etwas wie der grüne Pfeil zu existieren, d. H. Rechts abbiegen, trotz roter Ampel erlaubt.

Das nutzen nicht nur Motorrad-Fahrer, sonder inzwischen immer mehr auch die Busse. Sie fahren rechts ab, drehen und biegen - wieder rechts auf die Hauptstraße ein, um nicht auf die Grünphase der Ampel zu warten. Bis die Polizei einschreitet.

09.10.07 - Bericht aus Shanghai II


Am Donnerstag Abend (naja, später Nachmittag) sind wir dann wieder ins Zentrum gefahren. Am Bund sind wir dann ausgestiegen und haben Photos gemacht.


Als es dunkel wurde haben wir erst beim KFC und später noch in einer kleinen chinesischen Imbissbude einen Eintopf gegessen.


Dann haben wir die Nachtansicht Shanghais genossen, es war zwar nicht mehr gesperrt, aber immer noch gerammelt voll. Schließlich sind wir dann noch über die Nanjing-Straße gegangen, eine beliebte Einkaufsmeile.


Es ist einfach nur teuer, aber ich konnte trotzdem einen Gürtel für 29 RMB (Knapp 2,8 EUR) erstehen.


Zum Schluss haben wir uns noch beim Häagen-Daz ein Eis gegönnt, umgerechnet 7,20 EUR.


Den Rest der Tage haben wir dann mehr oder weniger in der Gegend um das Hotel verbracht und die dortige Uni besucht, sowie den Flug gebucht.


08.10.2007 - Bericht von Shanghai I


Shanghai gehört zu den aufstrebensten Metropolen Asiens. Kein Tag vergeht, an dem man nicht eine neue Karte kaufen könnte, da soviel gebaut, umgebaut und abgerissen wird.


Ich bin am Montag 1.10. dahin geflogen, kam allerdings erst spät an, so das ich am Montag nur noch mit dem Bus zum Hotel, gegessen und geschlafen habe.


Dienstags haben wir dann den People's Square besucht. Dies ist ein zentraler Park, auf dem das Shanghai-Museum steht. Dort wird Kunst aus China ausgestellt, leider blieb mir keine Zeit dieses Museum zu besichtigen.


Rund um den People's Square sind auch noch einige - nicht nur architektonisch - interessante Gebäude, wie das Stadtplanungsamt, das Theater und viele mehr. Nachts werden die Bäume im Park grün beleuchtet und das gibt dem ganzen ein besonders romantisches Flair.


Wir sind dort aber eher in den Untergrund gegangen. Unter dem People's Square befindet sich ein ausgedehntes Areal, das einerseits Marktplatz, andererseits auch eine "Zeitreise" ins Jahr 1930 beinhaltet.


Die Straßen von Shanghai sind mit zeitgenössischen Photos, Aufstellern und Beleuchtung nachgebildet und bieten dem Besucher einen interessanten Einblick in das einstmals "Verruchte" Shanghai. Wer ein Mitbringsel sucht, sollte einmal in den Stäbchenladen (Chopstick Store) gehen. Von einfachen Essstäbchen mit dem chinesischen Tierzeichen bis hin zur kompletten Ausstattung mit Stäbchen, Stäbchenbänken und Schalen sowie Löffeln findet sich hier so einiges.


Hier sind die Preise auch noch relativ moderat, andernorts in Shanghai kostet es weitaus mehr.


Später sind wir dann zum Yu-Garten (sprich Ü-Garten) gefahren. Der Yu-Garten ist ein Areal mit restaurierten chinesischen Häusern, die Andenken aller Art verkaufen. Natürlich schön bunt und wegen der Feiertage voller Menschen. Auch eine kleine alte Siedlung haben wir besichtigt, leider verschwinden diese traditionellen Siedlungen, ebenso wie die Altstädte in Deutschland. Dabei wird wahrscheinlich das Leben dort bald für die "Reichen und Schönen" wieder so attraktiv wie in Düsseldorfs Altstadt, in denen gut betuchte Studenten und Künstler ihre "Impressionen" finden.


Schließlich wollten wir noch zum "Bund", einer Häuserzeile, die noch ganz alte Gebäude hat, wie das Zollgebäude. Diese Histörchen stehen natürlich unter Schutz. Gegenüber ist der Huanpu Fluss und auf der anderen Seite findet man dann Pudong mit dem Fernsehturm und den modernen Wolkenkratzern.

Davon war allerdings nicht viel zu sehen, denn die "Special Olympics" hatten am selben Tag Eröffnung, und so war der Bund fast komplett gesperrt, wohl weil sich Promis und hohe Politiker angekündigt hatten.

Die Special Olympics sind - ähnlich wie die Paralympics für Körperbehinderte - spezielle Sportspiele für Geistig Behinderte Menschen. "I Know I Can" ist das Motto, und dies gilt hier auch als Vorübung zu den Olympischen Spielen 2008.

Morgen gehts dann weiter mit dem Besuch auf dem Bund, der Nanjing-Straße und der Nachtansicht vom Fernsehturm.

Photos gibts hier.

07.10.2007 - Bin wieder da!


So, da bin ich wieder. Zurück aus Shanghai und mit vielen neuen Eindrücken. Bericht gibts später, Fotos auch.